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| Station 1: Mühle
Münstermann / Bahnhofstraße |
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Windmühlenstumpf von etwa 1848 mit ca. 20
m Höhe. Es handelt sich hier um den sog. Typ des Durchfahrtsholländers mit
Galerie, besegelten Flügeln und Stert. Sämtliche Relikte aus der Zeit der
Nutzung sind heute entfernt. Bereits 1910 wurde ein Saugmotor eingebaut.
Der Mühlenbetrieb wurde Ende 2007 eingestellt. |

Mühle Münstermann
Bild: Wilfried Kuhn |
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| Station 2: Rubberts-Mühle
/ Weststraße |
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| Bereits seit dem Mittelalter
bekannter städtischer Mühlenstandort, ursprünglich außerhalb der
städtischen Befestigungsanlagen gelegen. Der Mühlenstau ist wohl vor 1212
im Zusammenhang mit der Befestigung Ahlens durch Wassergräben erfolgt. Das
Wassermühlengebäude wurde in 2002 zu Wohnzwecken umgebaut. |
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Rubberts
Mühle
Bild: Wilfried Kuhn |
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| Station 3: Verings-Mühle
bei Haus Seppenhagen / Prozessionsweg 30 |
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| An der Werse gelegenes
Wassermühlengebäude aus Mitte / Ende des 17. Jh.s, welches zu Haus
Seppenhagen gehörte. Anfang des 20. Jh.s wurde ein langer Anbau für ein
neues Mahlwerk und eine Turbine
errichtet. Aus dem Staurecht der Werse, welches das
Rittergut Seppenhagen besaß, folgte der Bau einer einbringlichen Korn- und
Ölmühle. Der Mühlenbann zwang alle umliegenden Bewohner ihr Getreide hier
malen zu lassen. Einstellung des Mahlbetriebs ca. 1960. |
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Vehrings
Mühle
(Foto: Wilfried Kuhn) |
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| Station 4: Windkraftanlage
Lentrup |
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| Erste Windkraftanlage in
Ahlen von 1995. Heute sind auf Ahlener Stadtgebiet bereits über 10 Anlagen
realisiert worden, die eine Turmhöhe von 50 - 70 m und einen
Rotordurchmesser von 20 bis 30 m haben. Die Gesamthöhe darf die 100 m Marke
nicht übersteigen. Die Windkraftanlagen erzeugen Strom, der in das Netz der
Stadtwerke Ahlen eingespeist und vergütet wird. Damit sind die
Windkraftanlagen für die betreffenden Landwirte eine rentierliche
Investition und tragen zur Schonung der Umwelt bei. |
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Windkraftanlage
(Foto: Wilfried Kuhn) |
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| Station 5: Alte
Wassermühle am Haus Vorhelm / Droste-zu-Vischering Weg |
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| Das Fachwerkgebäude -am
Hellbach gelegen- von Ende des 16. Jh.s bis Anfang des 17 Jh.s, wurde als
Kornmühle erbaut und ab dem 19 Jh. als Öl- und Stampfmühle genutzt. Um die
Jahrhunderwende wurde das Mahlwerk entfernt und das Gebäude als Kesselhaus
mit Lokomobile genutzt.
Der Betrieb von Mühlen blieb der
Obrigkeit, bzw. dem Grundherrn vorbehalten, so dass auch hier ein
Mühlenbann bestand |
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Alte
Wassermühle am Wasserschloss Vorhelm
(Foto: Wilfried Kuhn) |
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| Station 6: Wassermühle von
1874 am Haus Vorhelm |
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| Als Mauerwerksbau in typisch
schlichter Manier von Zweckbauten der industriellen Anfangsphase errichtet.
Das Allianzwappen gibt Hinweis auf seinen Erbauer Franz Graf von Droste zu
Vischering. Die Wassermühle diente mit drei Mahlgängen dem Verarbeiten von
Getreide. Der Mühlenzwang wurde durch die Gewerbeordnung von 1869
aufgehoben. |

Schloss Vorhelm
(Foto: Wilfried Kuhn) |
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| Station 7: Windmühlenturm
/ Mühlenstraße 5 in Vorhelm |
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| Um 1860 erbaut als
Turmwindmühle, im fortschrittlichen Typ als "Holländer Mühle". Bis zum
Brand 1907 eine Wind- und Dampfmühle, danach wurde auf einen Sauggasmotor
umgestellt, der ab 1919 für Vorhelm Strom erzeugte. Der Mahlbetrieb wurde
1935 eingestellt. Heute Sitz des Heimatvereins Vorhelm. |
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Mühlenstumpf
in Vorhelm
(Foto: Wilfried Kuhn) |
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